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Kennen Sie Ihren Bauchumfang?


Mann misst Bauchumfang Nein?... Sollten Sie aber! Denn man weiß heute, dass nicht alle Fettdepots in unserem Körper die gleiche gesundheitliche Bedeutung haben. Vor allem das Bauchfett wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus. Deshalb ist Übergewicht in Apfelform (Fett im Bauch) gesundheitlich viel bedenklicher als jenes in Birnenform (Fett am Gesäß).

Waage gegen Maßband

Da die Waage nur das Gesamtgewicht angibt, nicht aber die Fettverteilung, ist sie zur Risikobeurteilung nur teilweise geeignet. Auch der BMI (Body-Mass-Index) kann diesen Umstand nur bedingt berücksichtigen.
Um die Gefährdung für Diabetes, hohen Blutdruck, hohe Blutfette und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur erfassen, eignet sich die Messung des Bauchumfangs mittels des guten alten Maßbandes am besten.

Immer schön drunter bleiben!

Ein leicht erhöhtes Risiko besteht bei Frauen ab einem Bauchumfang von 80 cm, bei Männern von 94 cm. Ab 88 cm beim weiblichen und 102 cm beim männlichen Geschlecht wird es kritisch – das Risiko steigt stark an. Gemessen wird im Stehen, das Messband wird dabei auf den Rand des Beckenknochens gelegt.

Den Kopf nicht in den Sand stecken

Wenn Ihre Messung die kritischen Werte für den Bauchumfang erreicht oder gar übertrifft, tragen Sie vermutlich zu viel Fett mit sich herum. Diese Tatsache zu ignorieren ist keine gute Lösung. Besser ist es durch eine gesunde Ernährung und bewusste Körperaktivität (mehr Bewegung im Alltag und ca. 150 min moderatem Ausdauertraining/Woche) Ihrem Bauchumfang zu Leibe zu rücken. Eine Messung mit dem Maßband wöchentlich ist ausreichend um den Erfolg zu messen. Aber Sie werden sehen, bald werden es auch die Löcher an Ihrem Gürtel zeigen, dass Sie Ihrem Bauchfett erfolgreich den Kampf angesagt haben.